Konzerte 2020-21 - DinJazz-2020-2021

Jazz Initiative Dinslaken e.V.
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Konzerte 2020-21

Programm

JazzPool NRW „Schöne blaue Donau“




                https://www.youtube.com/watch?v=_FkC9-kHekA

Alljährlich kreiert der von dem Düsseldorfer Drummer Peter Weiss und  dem Wuppertaler Saxophonisten Wolfgang Schmidtke initiierte „Jazzpool  NRW“ ein neues Ensemble, in dem Musiker von Rhein und Ruhr auf  Jazzmusiker aus einem europäischen Partnerland treffen.
Das waren bisher  Portugal, Italien, Griechenland, UK, Polen, Kroatien, Frankreich um nur  einige zu nennen.Die Band spielte in allen europäischen Metropolen von  Lissabon bis Moskau.
Im nicht gewöhnlichen Jahr 2020 macht auch der  Jazzpool etwas anderes und wählt sich als Partner kein Land, sondern  eine Kulturregion- die Donau. Der Fluss durchwandert in der Mitte Europas eine Region, in der es eine so reiche musische Tradition gibt, wie kaum woanders.
Genres wie der Wiener Walzer, oder der ungarischen  Csárdás haben in ihrer Unterschiedlichkeit gemeinsam, dass sie bei aller Raffinesse, eine Einfachheit und Direktheit haben, die sie automatisch ganz nah zum Hörer bringt.
Das will der Jazzpool nicht kopieren, aber  als prägende Inspiration wählen. Folkloristische Farben und spielerische Eleganz füllen ein Konzept, dass dann doch in jedem Moment auf eine Wurzel zurückzuführen ist: JAZZ.

Besetzung:
Zoltan Lantos – vl
Paul Zauner – tb
Wolfang Schmidtke – sax, bcl
Norbert Scholly – git
Philipp van Endert – git
Hendrika Entzian – b
Peter Weiss - dr

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW






Cécile Verny / Johannes Maikranz Duo




„Lyrisch, fröhlich und weich kann sie klingen, die deutsche Sprache,  wenn eine so facettenreiche und sinnliche Sängerin wie Cecile Verny sich  ihrer bemächtigt und dazu einen einfühlsam improvisierenden und auch  solistisch brillierenden Begleiter wie Maikranz hat.“
So angenehm  überrascht schreibt die sonst eher für ihre Zurückhaltung bekannte  Süddeutsche Zeitung über das neue Projekt von Cécile Verny.
Und tatsächlich:  Wie die französische Sängerin mit afrikanischen Wurzeln zusammen mit  dem Gitarristen Johannes Maikranz deutsches Liedgut zelebriert, von der Knef über Zarah Leander bis hin zu Schubert - das ist unerwartet und berührend zugleich.

Hier begegnen sich ganz klar zwei Virtuosen  ihres Fachs: Maikranz, bereits preisgekrönt, gehört derzeit zu den  aufregendsten jungen deutschen JazzGitarristen und -Komponisten. Verny,  aufgewachsen an der Elfenbeinküste und seit 30 Jahren auf internationalen Bühnen unterwegs, ist mit ihrer Stimme nicht mehr  wegzudenken aus der europäischen Jazz-Szene. Geradezu spielerisch fügen  die beiden dem Jazz, der ja schon so vieles war, in diesem Projekt  weitere Facetten hinzu. Manch klassisches deutsches Lied erfährt durch  Maikranz’ Spiel einen modernen frischen Anstrich, dem Schlager hingegen  nimmt Vernys Phrasierung jeglichen Kitsch und entwickelt daraus eine  unerwartete Verletzlichkeit.

Musik und Lyrik sind bei den  Interpretationen von Verny und Maikranz fast organisch ineinander  verwoben. Die beiden im Jazz beheimateten Musiker geben den Vorlagen der  ausgewählten deutschen Komponisten und Liedermacher - stets respektvoll  - eine neue Richtung und lassen uns dabei entdecken, was vertonte  deutsche Sprache im besten Falle sein kann: Direkt und unmittelbar, aber  eben auch voller Sehnsucht und Lebensfreude.


Besetzung:
Cécile Verny – voc
Johannes Maikranz – git



Slowfox



im web:  Slowfox

Pressestimmen:
An awesome sonic encounter!!!“ (Downbeat, USA)

Hochvirtuos, voller Sorgfalt im Detail - alles in allem: Ein Wunder! (DA. Echo 2018)

„Mr.Gramss: A masterful bass player!“ (Cadence Magazine, New York)

„Sebastian Gramss hat sich einen strahlenden Namen gemacht“ (Jazzthetik)

SLOWFOX , das Ausnahme-Trio mit dem Neuseeländischen Altsaxophonisten + SWR-Preisträger Hayden Chisholm (SOUND of Heimat),dem aus Wien/Austria stammenden Wahl-Kölner Philip Zoubek am Piano und dem Kontrabassisten und mehrfachen ECHO Preisträger Sebastian Gramss, ist in 2020 mit neuem Programm auf Tournee.

2013 gegründet, hat das Trio seither ihren besonderen zeitgenössisch-melodischen Stil auf unzähligen Konzerten in ganz Europa, Russland und Afrika perfektioniert.

SLOWFOX – zuletzt auf der Jazzahead als Newcomer des Jahres gefeiert - verkörpert eine spannende Balance zwischen ansprechenden Melodien und anspruchsvoller Klangästhetik zu einer Art „Melodic Avantgarde“ auf höchstem spielerischem Niveau.

Besetzung:
Sebastian Gramss – b
Hayden Chisholm – sax
Philip Zoubek – p


     
Pure Desmond „Audrey“



im web:  Pure Desmond   

„Jetzt würde ich gerne Audrey Hepburn durch den Wald kommen sehen.“ - Das waren die Worte des Filmemachers Gijon Mili zu den Mitgliedern des Dave Brubeck Quartet, als Mitte der 50er Jahre in den New Yorker Columbia Studios einer der ersten Kurzfilme über Jazz entstand. „Oh ja, das würde ich auch gerne“, so die Antwort des Saxophonisten der Band, Paul Desmond.

Heute, 60 Jahre später, stellt das preisgekrönte Quartett „pure desmond“ um die vier Musiker Lorenz Hargassner, Johann Weiß, Christian Flohr und Sebastian Deufel auf ihrem neuen Album „Audrey“ die Geschichte vor, die vielleicht passiert wäre, wenn Hepburn damals tatsächlich in der Nähe gewesen wäre. Und auch Desmonds Komposition „Audrey“, ein musikalisches Kleinod des „Take Five“-Komponisten, findet sich darauf in einer intimen, zerbrechlichen Interpretation des Cool Jazz Ensembles aus Deutschland.

Die Band hat ihre eigene Klanglichkeit in einer 15-jährigen Geschichte verfeinert – da ist der unter Kennern bereits legendäre Sound der Gruppe, „eine edle kammermusikalische Ästhetik: durchsichtig, überschaubar, linear, kontrolliert emotional und zurückgelehnt bis zur totalen Entspannung“, wie es die Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik ausdrückt.

In der musikalischen Zusammenarbeit vieler dichter Konzertabende und intensiver Sessions sind neue Kompositionen entstanden, die sich thematisch mit der Geschichte von Paul Desmond und Audrey Hepburn beschäftigen. Hierbei betreten die Musiker stilistisches Neuland – und das macht sie zu wirklichen Erben der Jazz-Pioniere um Brubeck. Die Tradition des zeitlosen, organisch fließenden, raffinierten Klangs des Ensembles bildet einen interessanten Kontrast zu den neuen Kompositionen, die Lust zu Grenzgängen zeigen.

Das Stück „Punch“ des Schlagzeugers Sebastian Deufel lässt Reminiszenzen an die Experimentierfreude Brubecks mit ungeraden Taktarten anklingen. In „Melancholy On Broadway“ entwickelt die Musik eine emotionale Sogwirkung wie in den „Engtanzballaden“ der Rockbands der 70er Jahre.

Besetzung:
Lorenz Hargassner – as
Johann Weiß – git
Christian Flohr – b
Sebastian Deufel – dr


Joscho Stephan/Peter Autschbach Duo



                 Joscho Stephan

Ein Gitarrenduo der Extraklasse. Und eines der wenigen Konzerte, dass die beiden Ausnahmegitarristen überhaupt bislang gespielt haben.

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing. Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Pop liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen.

Wenn Peter Autschbach zur Gitarre greift, ist Genuss garantiert. Seine internationalen Workshops sind ausgebucht, seine Lehrbücher sind überaus erfolgreich und seine ebenso zahlreichen wie brillanten Kompositionen bereichern die Gitarren-szene.

Im Dezember 2019 gewann er im Duo mit der Sängerin Samira Saygili den Hauptpreis "Deutscher Singer Preis" und eine Auszeichnung in der Kategorie "Bester Gitarrist" bei der Veranstaltung "Deutscher Rock und Pop Preis" mit seiner Komposition "Holobiont".

Besetzung:
Joscho Stephan – git
Peter Autschbach – git


Three Wise Men




Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie das Jazzrepertoire heute aussehen würde, wenn Musiker wie Louis Armstrong oder Charlie Parker Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Guiseppe Verdi, Franz Lehár oder Ennio Morricone für ihre Improvisationen ausgewählt hätten?

Eine interessante und gänzlich neue Antwort auf diese Frage geben die “Three Wise Men“ mit ihrem neuen Projekt, dem „European Songbook“.

Das oft zitierte Great American Songbook ist eine Sammlung von Melodien von amerikanischen Komponisten wie Irving Berlin, George Gershwin, Jerome Kern und Cole Porter. Dieses berühmte Songbook wurde zwischen 1920 und 1950 zusammengestellt und bildet das Herzstück des klassischen Jazzrepertoires.

Alle großen Jazzmusiker haben einen Teil ihres musikalischen Materials aus diesem Melodienpool entnommen.

Frank Roberscheuten, Festivalleiter, Bandleader, Jazzworkshop -Promoter und dazu einer der profiliertesten europäischen Jazzsaxophonisten hat mit seinen Kollegen, dem italienischen Pianisten Rossano Sportiello und dem Wiener Drummer Martin Breinschmid 15 Titel der europäischen Musikgeschichte von Johann Sebastian Bach bis Toots Thielemanns von Franz Lehar zu Ennio Morricone ausgewählt und sie zu swingenden Jazzstandards umgearbeitet.

Die Mitglieder der „Three Wise Men“, drei Musiker aus den Niederlanden, Italien und Österreich, arbeiten seit 13 Jahren zusammen und haben in 1500 Konzerten ihr außergewöhnliches musikalisches Format europaweit unter Beweis gestellt.

Roberscheutens virtuoses Klarinetten- und Saxophonspiel, tief verwurzelt in der Tradition der Jazzgiganten wie Coleman Hawkins und Lester Young verbindet den „Sound of the 30s“ gekonnt mit den gänzlich neuen Improvisationsvorlagen.

Der gebürtige Mailänder und in New York lebende Rossanno Sportiello wird von den Fachleuten als einer der weltbesten Pianisten des traditionellen Jazz bezeichnet. Die New York Times schrieb über ihn, er sei der beste Import aus Italien seit dem Barolo. Mit seinem virtuosen multistilistischen Spiel hält er weltweit sein Publikum in Atem.

Drummer/Percussionist Martin Breinschmid aus Wien, Swingdrummer par excellence liefert nicht weniger virtuos das rhythmische Fundament, auf dem sich das Trio bewegt musikalische Grenzen existieren für die Wise Men nicht. Sie lassen ihre gesammelte geballte Spielerfahrung in ihr neues Projekt einfließen. Ihr fast telepathisches Zusammenspiel und ihre gemeinsame Sprache, die des klassischen Jazz, machen ihr neues Projekt zu einer der interessantesten Unternehmungen des heutigen traditionellen Jazz.

Freuen Sie sich auf die 3 Wise Men und auf das European Songbook!

Besetzung:
Frank Roberscheuten – sax
Rossano Sportiello – p
Martin Breinschmidt – dr



Mike Field Quintett


im web:   Mike Field

MIKE FIELD, der sympathische und vielfach preisgekrönte Jazz-Trompeter aus Kanada, ist bekannt für seine helle, fröhliche, energetische Musik und seine Melodien sind überaus dynamisch und aufregend. Mike schreibt seine Musik sowohl wenn er auf Reisen ist, als auch wenn er in Toronto den bequemen städtischen Lebensstil genießt... und weil das Erlernen von Sprachen das Reisen in alle Ecken der Welt zu bereisen immer ein Teil von Mike gewesen ist, reflektieren seine Stücke oft Bewegung und verschiedene Kulturen, wie 'Missing in Paris', 'Streets of Santa Monica' oder der 'Latin-flavoured tune', El sótano...

Er spielt seine Musik oft mit regionalen Musiker bei Jazzfestivals, und Klubs in Neuseeland, Europa, Nordamerika und gar in der Antarktis. Mike begann bereits mit 10 Jahren, Trompete zu spielen und studierte privat mit klassischen Künstlern im Toronto-Sinfonieorchester.

Im Jahr 2001 beendete er das 'Masters of Jazz Performance program' an der Universität New York und als er 2003 nach Toronto zurückkehrte, begann er zu komponieren.

Bis 2007 arbeitete er schließlich mit mehreren lokalen Jazz-, Reggae-, Funk- und experimentellen Bands und gründete sein eigenes Jazzquintett im Jahr 2009.

Sein Solo-Debutalbum 'Ashes' veröffentlichte Mike 2011, 'Rush Mode' bereits zwei Jahren später... und macht seitdem weltweit Furore mit den Folgealben 'Attic Jump' und 'True Stories'... und für jedes Album wird Mike Field vielfach preisgekrönt!

In Kanada und USA präsentiert sich Mike Field stets mit seinem eigenen Quintett; - in Europa gastiert er dagegen gern und kongenial mit renommierten Musikern der regionalen Jazzszene!

So oder so... nach jedem Konzert mit Mike Field sprechen die Besucher noch lange über den charismatischen Virtuosen aus Kanada!

Besetzung:
Mike Field - tr
Line up t.b.a.


Sonderkonzert
Nighthawks



im web: Nighthawks

Die Nighthawks haben in der langen Spanne ihres Schaffens einige wunderbare Vocal Tunes geschaffen, die nun erstmalig und gebündelt auf der Produktion Only (Vocals Tunes 2004-2016) vereint sind.

Seit ihren Anfängen hat die Band ausgewählte Sängerinnen und Sänger ins Studio geladen.

So entstand ein breitgefächertes Klangbild, das durchaus auch den Sound der Band verändert hat, hin zu weltmusikalischen Klängen mit der großen polnischen Sängerin Anna Maria Jopek & Sting Gitarrist Dominic Miller beim Titel ‚Male Tesknoty‘, oder der Roma-Ikone Emilia Istvan mit der Balkan Hymne ‚Ederlezi.

Nebst dem bereichert US-Sängerin Shannon Callahan, oder auch die cool-loungig auftretende De-Phazz Sängerin Pat Appleton. Auch die Brasilianerin Patricia Cruz fügt eine federnd leichte Nummer hinzu und darüber hinaus brilliert der kalifornischen Star Jeff Young, langjähriges Mitglied bei Jackson Browne, Steely Dan und Bonnie Raitt.

In diesem Cosmos aus insgesamt elf Groove betonten Vocal-Tracks, die perfekt in den Sommer passen und Klassiker wie „Descend“, „Here we are“, „Define the day“ beinhalten, tummeln sich relaxte Nummern, wie „A California“, gesanglich vorgetragen von Dal Martino, dem Produzenten und Bassisten der Nighthawks, wie auch der Bob Dylan Klassiker ‚Man in the long black coat‘.

Diese Zusammenstellung ist ein Geschenk für die sonnigen Tage des Jahres.

Besetzung:
Dal Martino – b
Reiner Winterschladen – tr
Thomas Alkier – dr
Jürgen Dahmen – p, perc,
Jörg Lehnardt – git

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